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Nutzungsart · Büroimmobilien

Büroimmobilien: Preisindex nach Raumtypen

Preisindex für Büroimmobilien in Metropolen, Großstädten, Mittelstädten und ländlichen Räumen, mit Jahresveränderungen, Vergleich der Nutzungsarten und langen Reihen seit 1995.

Datenstand: 10.10.2026 · tägliche Aktualisierung aus den Zeitreihen-Datenbanken der Quellen

Kennzahlen

Aktuelle Entwicklung

Preisindex Büroimmobilien Deutschland, ggü. Vorjahrrd. −1,2%Indexstand 87,7 (2022=100)Stand Q2 2026
Metropolen, ggü. Vorjahrrd. −1,9%Indexstand 83,6 (2022=100)Stand Q2 2026
Deutschland ohne Metropolen, ggü. Vorjahrrd. −0,5%Indexstand 91,5 (2022=100)Stand Q2 2026
Kleinstädtischer, dörflicher Raum, ggü. Vorjahrrd. −3,9%Indexstand 87,3 (2022=100)Stand Q2 2026

Preisindex

Preise für Büroimmobilien nach Raumtypen

Gewerbeimmobilienpreisindex der Bundesbank (2022 = 100), geglättet, gegliedert nach den Raumtypen der Regionalstatistischen Raumtypologie (RegioStaR).

Preisindex Büroimmobilien Deutschland

2022=100

Büroimmobilien: 87,7 (Q2 2026, rd. −1,2 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Büroimmobilien: Veränderung zum Vorjahresquartal

% ggü. Vorjahr

Büroimmobilien: rd. −1,2 % ggü. Vorjahr (Q2 2026).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Büroimmobilien nach Raumtyp

2022=100

Metropolen: 83,6 (Q2 2026, rd. −1,9 % ggü. Vorjahr). Regiopolen und Großstädte: 92,8 (Q2 2026, rd. −2,0 % ggü. Vorjahr). Zentrale Städte, Mittelstädte: 92,3 (Q2 2026, rd. +2,2 % ggü. Vorjahr). Städtischer Raum: 90,5 (Q2 2026, rd. −0,3 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Büroimmobilien: Metropolen und übriges Deutschland

2022=100

Metropolen: 83,6 (Q2 2026, rd. −1,9 % ggü. Vorjahr). Deutschland ohne Metropolen: 91,5 (Q2 2026, rd. −0,5 % ggü. Vorjahr). Deutschland: 87,7 (Q2 2026, rd. −1,2 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Büroimmobilien nach Raumtyp: Veränderung zum Vorjahresquartal

% ggü. Vorjahr

Metropolen: rd. −1,9 % ggü. Vorjahr (Q2 2026). Regiopolen und Großstädte: rd. −2,0 % ggü. Vorjahr (Q2 2026). Kleinstädtischer, dörflicher Raum: rd. −3,9 % ggü. Vorjahr (Q2 2026).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Büroimmobilien im Vergleich der Nutzungsarten

2022=100

Mehrfamilienhäuser: 98,6 (Q2 2026, rd. +1,6 % ggü. Vorjahr). Büro: 87,7 (Q2 2026, rd. −1,2 % ggü. Vorjahr). Einzelhandel: 88,1 (Q2 2026, rd. −0,2 % ggü. Vorjahr). Gewerbeimmobilien insgesamt: 93,1 (Q2 2026, rd. +0,4 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Büroimmobilien: Jahreswerte nach Raumtyp

2022=100

Metropolen: 85,0 (2025, rd. +1,1 % ggü. Vorjahr). Regiopolen und Großstädte: 95,5 (2025, rd. +2,4 % ggü. Vorjahr). Zentrale Städte, Mittelstädte: 91,6 (2025, rd. +2,7 % ggü. Vorjahr). Städtischer Raum: 91,6 (2025, rd. +2,8 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Büro und Einzelhandel zusammen

2022=100

Büro und Einzelhandel: 87,8 (Q2 2026, rd. −1,0 % ggü. Vorjahr). Büro: 87,7 (Q2 2026, rd. −1,2 % ggü. Vorjahr). Einzelhandel: 88,1 (Q2 2026, rd. −0,2 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Büroimmobilien und Rendite der Bundesanleihe

Index

Preisindex Büro (links): 87,7 (Q2 2026, rd. −1,2 % ggü. Vorjahr). Rendite 10-jähriger Bundesanleihen (rechts): 3,60 % (Sep 2026, +0,87 Prozentpunkte ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Lange Reihen

Büroimmobilien seit 1995

German Property Index der bulwiengesa AG, Wertänderungsrendite (Capital Growth), jährlich.

Büroimmobilien: 7 Großstädte und 127 Städte

2022=100

7 Großstädte: 79,8 (2025, rd. +2,4 % ggü. Vorjahr). 127 Städte: 87,2 (2025, rd. +1,2 % ggü. Vorjahr).Quelle: bulwiengesa AG (über Deutsche Bundesbank). Datenabruf 10.10.2026.

Büro und Einzelhandel zusammen: 7 Großstädte und 127 Städte

2022=100

7 Großstädte: 77,7 (2025, rd. −0,3 % ggü. Vorjahr). 127 Städte: 80,4 (2025, rd. −2,5 % ggü. Vorjahr).Quelle: bulwiengesa AG (über Deutsche Bundesbank). Datenabruf 10.10.2026.

Einordnung

Büroimmobilien in der Wertermittlung

Der Verkehrswert wird nach § 194 BauGB durch den Preis bestimmt, der zum Wertermittlungsstichtag im gewöhnlichen Geschäftsverkehr zu erzielen wäre. Maßgeblich sind die allgemeinen Wertverhältnisse am Stichtag: die Gesamtheit der für die Preisbildung maßgebenden Umstände, etwa die allgemeine Wirtschaftssituation, die Verhältnisse am Kapitalmarkt sowie die wirtschaftlichen und demografischen Entwicklungen des Gebiets (§ 2 Abs. 2 ImmoWertV). Sie fließen über die Eingangsdaten und die Marktanpassung in das Wertermittlungsverfahren ein (§ 7 ImmoWertV).

Renditeobjekte werden im Ertragswertverfahren bewertet (§§ 27 bis 34 ImmoWertV). Der Liegenschaftszinssatz ist der Zinssatz, mit dem der Verkehrswert von Grundstücken je nach Grundstücksart im Durchschnitt marktüblich verzinst wird (§ 21 Abs. 2 ImmoWertV); er wird vom Gutachterausschuss aus Kaufpreisen und den zugehörigen Reinerträgen abgeleitet. Steigen die Preise bei unveränderten Erträgen, sinkt der Liegenschaftszinssatz, und umgekehrt. Der Preisindex zeigt deshalb, in welche Richtung sich die Liegenschaftszinssätze seit dem Auswertungszeitraum des Marktberichts bewegt haben dürften.

Bei Gewerbeimmobilien bestimmen Mietvertragslaufzeit, Bonität der Mieter, Drittverwendungsfähigkeit und Flächeneffizienz den Wert stärker als bei Wohnimmobilien. Abweichungen der tatsächlichen von den marktüblichen Erträgen sind als besondere objektspezifische Grundstücksmerkmale zu berücksichtigen (§ 8 Abs. 3 ImmoWertV). Der Preisindex für Büroimmobilien zeigt die Marktphase, in der Liegenschaftszinssätze und Vergleichspreise abgeleitet wurden.

Für Portfolios und Bilanzzwecke siehe Investmentbewertung.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen

Kurz beantwortet, mit Fundstelle.

Wie haben sich die Preise für Büroimmobilien entwickelt?

Der Preisindex Büro für Deutschland steht bei 87,7 (2022 = 100, Q2 2026). Die Diagramme zeigen den Verlauf seit 2013 nach Raumtypen.

Was sind die RegioStaR-Raumtypen?

Die Regionalstatistische Raumtypologie des Bundesverkehrsministeriums ordnet Gemeinden in fünf Typen: Metropolen, Regiopolen und Großstädte, zentrale Städte und Mittelstädte, städtischer Raum sowie kleinstädtischer, dörflicher Raum.

Warum reagieren Büropreise stark auf Zinsen?

Büroimmobilien werden als Kapitalanlage nach ihrer Rendite bepreist. Steigt die Rendite sicherer Anlagen wie Bundesanleihen, verlangen Käufer höhere Anfangsrenditen; bei gleichen Mieten sinken die Preise.