Nutzungsart · Mehrfamilienhäuser
Mehrfamilienhäuser: Preise, Mieten und Liegenschaftszinsen
Preisindex für Mehrfamilienhäuser nach Raumtypen, dazu Kapitalwerte, Neuvertragsmieten und Liegenschaftszinssätze für München und die Mietentwicklung im Verbraucherpreisindex.
Datenstand: 10.10.2026 · tägliche Aktualisierung aus den Zeitreihen-Datenbanken der Quellen
Kennzahlen
Aktuelle Entwicklung
Preisindex
Preise für Mehrfamilienhäuser nach Raumtypen
Gewerbeimmobilienpreisindex der Bundesbank (2022 = 100), geglättet, gegliedert nach den Raumtypen der Regionalstatistischen Raumtypologie (RegioStaR).
Preisindex Mehrfamilienhäuser Deutschland
2022=100
Mehrfamilienhäuser: Veränderung zum Vorjahresquartal
% ggü. Vorjahr
Mehrfamilienhäuser nach Raumtyp
2022=100
Mehrfamilienhäuser: Metropolen und übriges Deutschland
2022=100
Mehrfamilienhäuser nach Raumtyp: Veränderung zum Vorjahresquartal
% ggü. Vorjahr
Mehrfamilienhäuser im Vergleich der Nutzungsarten
2022=100
Mehrfamilienhäuser: Jahreswerte nach Raumtyp
2022=100
Mehrfamilienhäuser in den sieben größten Städten
2022=100
München: Kapitalwert, Neuvertragsmieten und Liegenschaftszins
2022=100
Mieten im Verbraucherpreisindex
% ggü. Vorjahr
Index der Nettokaltmieten Bayern
Index
Mehrfamilienhäuser und Bauzinsen
Index
Einordnung
Mehrfamilienhäuser in der Wertermittlung
Der Verkehrswert wird nach § 194 BauGB durch den Preis bestimmt, der zum Wertermittlungsstichtag im gewöhnlichen Geschäftsverkehr zu erzielen wäre. Maßgeblich sind die allgemeinen Wertverhältnisse am Stichtag: die Gesamtheit der für die Preisbildung maßgebenden Umstände, etwa die allgemeine Wirtschaftssituation, die Verhältnisse am Kapitalmarkt sowie die wirtschaftlichen und demografischen Entwicklungen des Gebiets (§ 2 Abs. 2 ImmoWertV). Sie fließen über die Eingangsdaten und die Marktanpassung in das Wertermittlungsverfahren ein (§ 7 ImmoWertV).
Renditeobjekte werden im Ertragswertverfahren bewertet (§§ 27 bis 34 ImmoWertV). Der Liegenschaftszinssatz ist der Zinssatz, mit dem der Verkehrswert von Grundstücken je nach Grundstücksart im Durchschnitt marktüblich verzinst wird (§ 21 Abs. 2 ImmoWertV); er wird vom Gutachterausschuss aus Kaufpreisen und den zugehörigen Reinerträgen abgeleitet. Steigen die Preise bei unveränderten Erträgen, sinkt der Liegenschaftszinssatz, und umgekehrt. Der Preisindex zeigt deshalb, in welche Richtung sich die Liegenschaftszinssätze seit dem Auswertungszeitraum des Marktberichts bewegt haben dürften.
Die marktüblich erzielbaren Erträge (§ 27 Abs. 1, § 31 Abs. 2 ImmoWertV) sind aus Mietspiegeln und Vergleichsmieten abzuleiten; die Mietindizes dieser Seite zeigen nur die allgemeine Richtung. Bewirtschaftungskosten nach Anlage 3 ImmoWertV berechnen Sie mit dem Bewirtschaftungskosten-Rechner, Barwertfaktoren nach § 34 ImmoWertV mit dem Barwertfaktoren-Rechner.
Fragen und Antworten
Häufige Fragen
Kurz beantwortet, mit Fundstelle.
Was zeigt der Preisindex für Mehrfamilienhäuser?
Die Entwicklung der Kaufpreise von Mehrfamilienhäusern als Anlageobjekte, vierteljährlich und geglättet, gegliedert nach Raumtypen. Er ist Teil des Gewerbeimmobilienpreisindex im Indikatorensystem der Bundesbank.
Wie hängen Preisindex und Liegenschaftszinssatz zusammen?
Der Liegenschaftszinssatz ergibt sich aus dem Verhältnis von Reinertrag und Kaufpreis (§ 21 Abs. 2 ImmoWertV). Fallen die Preise schneller als die Mieten, steigen die Liegenschaftszinssätze; steigen die Preise schneller, sinken sie.
Warum entwickeln sich Metropolen anders als der ländliche Raum?
In Metropolen sind die Kaufpreisfaktoren höher und die Preise reagieren stärker auf Zinsänderungen. In ländlichen Räumen sind die Anfangsrenditen höher und die Ausschläge geringer.