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Nutzungsart · Mehrfamilienhäuser

Mehrfamilienhäuser: Preise, Mieten und Liegenschaftszinsen

Preisindex für Mehrfamilienhäuser nach Raumtypen, dazu Kapitalwerte, Neuvertragsmieten und Liegenschaftszinssätze für München und die Mietentwicklung im Verbraucherpreisindex.

Datenstand: 10.10.2026 · tägliche Aktualisierung aus den Zeitreihen-Datenbanken der Quellen

Kennzahlen

Aktuelle Entwicklung

Preisindex Mehrfamilienhäuser Deutschland, ggü. Vorjahrrd. +1,6%Indexstand 98,6 (2022=100)Stand Q2 2026
Metropolen, ggü. Vorjahrrd. +2,1%Indexstand 98,4 (2022=100)Stand Q2 2026
Deutschland ohne Metropolen, ggü. Vorjahrrd. +1,4%Indexstand 98,9 (2022=100)Stand Q2 2026
Kleinstädtischer, dörflicher Raum, ggü. Vorjahrrd. −1,7%Indexstand 95,5 (2022=100)Stand Q2 2026

Preisindex

Preise für Mehrfamilienhäuser nach Raumtypen

Gewerbeimmobilienpreisindex der Bundesbank (2022 = 100), geglättet, gegliedert nach den Raumtypen der Regionalstatistischen Raumtypologie (RegioStaR).

Preisindex Mehrfamilienhäuser Deutschland

2022=100

Mehrfamilienhäuser: 98,6 (Q2 2026, rd. +1,6 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Mehrfamilienhäuser: Veränderung zum Vorjahresquartal

% ggü. Vorjahr

Mehrfamilienhäuser: rd. +1,6 % ggü. Vorjahr (Q2 2026).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Mehrfamilienhäuser nach Raumtyp

2022=100

Metropolen: 98,4 (Q2 2026, rd. +2,1 % ggü. Vorjahr). Regiopolen und Großstädte: 97,5 (Q2 2026, rd. +3,1 % ggü. Vorjahr). Zentrale Städte, Mittelstädte: 102,3 (Q2 2026, rd. +2,3 % ggü. Vorjahr). Städtischer Raum: 96,2 (Q2 2026, rd. −3,0 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Mehrfamilienhäuser: Metropolen und übriges Deutschland

2022=100

Metropolen: 98,4 (Q2 2026, rd. +2,1 % ggü. Vorjahr). Deutschland ohne Metropolen: 98,9 (Q2 2026, rd. +1,4 % ggü. Vorjahr). Deutschland: 98,6 (Q2 2026, rd. +1,6 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Mehrfamilienhäuser nach Raumtyp: Veränderung zum Vorjahresquartal

% ggü. Vorjahr

Metropolen: rd. +2,1 % ggü. Vorjahr (Q2 2026). Regiopolen und Großstädte: rd. +3,1 % ggü. Vorjahr (Q2 2026). Kleinstädtischer, dörflicher Raum: rd. −1,7 % ggü. Vorjahr (Q2 2026).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Mehrfamilienhäuser im Vergleich der Nutzungsarten

2022=100

Mehrfamilienhäuser: 98,6 (Q2 2026, rd. +1,6 % ggü. Vorjahr). Büro: 87,7 (Q2 2026, rd. −1,2 % ggü. Vorjahr). Einzelhandel: 88,1 (Q2 2026, rd. −0,2 % ggü. Vorjahr). Gewerbeimmobilien insgesamt: 93,1 (Q2 2026, rd. +0,4 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Mehrfamilienhäuser: Jahreswerte nach Raumtyp

2022=100

Metropolen: 96,9 (2025, rd. +3,2 % ggü. Vorjahr). Regiopolen und Großstädte: 95,0 (2025, rd. +1,5 % ggü. Vorjahr). Zentrale Städte, Mittelstädte: 99,6 (2025, rd. +2,7 % ggü. Vorjahr). Städtischer Raum: 99,1 (2025, rd. +4,6 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Mehrfamilienhäuser in den sieben größten Städten

2022=100

Sieben größte Städte: 99,6 (Q2 2026, rd. +2,2 % ggü. Vorjahr). Deutschland: 98,6 (Q2 2026, rd. +1,6 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

München: Kapitalwert, Neuvertragsmieten und Liegenschaftszins

2022=100

Kapitalwert: 99,3 (Q1 2026, rd. +3,9 % ggü. Vorjahr). Neuvertragsmieten: 115,8 (Q1 2026, rd. +2,8 % ggü. Vorjahr). Liegenschaftszinssatz: 116,5 (Q1 2026, rd. −1,1 % ggü. Vorjahr). vdp-Indizes, 2022 = 100. Der Kapitalwertindex ergibt sich aus Mieten- und Liegenschaftszinsindex.Quelle: vdpResearch (vdp-Immobilienpreisindex Regional). Datenabruf 10.10.2026.

Mieten im Verbraucherpreisindex

% ggü. Vorjahr

Tatsächliche Mietzahlungen (HVPI): 2,20 % (Aug 2026, +0,10 Prozentpunkte ggü. Vorjahr). Verbraucherpreise insgesamt: 3,30 % (Sep 2026, +0,90 Prozentpunkte ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Index der Nettokaltmieten Bayern

Index

Nettokaltmieten Bayern: 113,1 (Q2 2026, rd. +2,0 % ggü. Vorjahr).Quelle: Statistisches Bundesamt (GENESIS 61111-0021). Datenabruf 10.10.2026.

Mehrfamilienhäuser und Bauzinsen

Index

Preisindex Mehrfamilienhäuser (links): 98,6 (Q2 2026, rd. +1,6 % ggü. Vorjahr). Bauzinsen über 10 Jahre (rechts): 4,04 % (Aug 2026, +0,31 Prozentpunkte ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Einordnung

Mehrfamilienhäuser in der Wertermittlung

Der Verkehrswert wird nach § 194 BauGB durch den Preis bestimmt, der zum Wertermittlungsstichtag im gewöhnlichen Geschäftsverkehr zu erzielen wäre. Maßgeblich sind die allgemeinen Wertverhältnisse am Stichtag: die Gesamtheit der für die Preisbildung maßgebenden Umstände, etwa die allgemeine Wirtschaftssituation, die Verhältnisse am Kapitalmarkt sowie die wirtschaftlichen und demografischen Entwicklungen des Gebiets (§ 2 Abs. 2 ImmoWertV). Sie fließen über die Eingangsdaten und die Marktanpassung in das Wertermittlungsverfahren ein (§ 7 ImmoWertV).

Renditeobjekte werden im Ertragswertverfahren bewertet (§§ 27 bis 34 ImmoWertV). Der Liegenschaftszinssatz ist der Zinssatz, mit dem der Verkehrswert von Grundstücken je nach Grundstücksart im Durchschnitt marktüblich verzinst wird (§ 21 Abs. 2 ImmoWertV); er wird vom Gutachterausschuss aus Kaufpreisen und den zugehörigen Reinerträgen abgeleitet. Steigen die Preise bei unveränderten Erträgen, sinkt der Liegenschaftszinssatz, und umgekehrt. Der Preisindex zeigt deshalb, in welche Richtung sich die Liegenschaftszinssätze seit dem Auswertungszeitraum des Marktberichts bewegt haben dürften.

Die marktüblich erzielbaren Erträge (§ 27 Abs. 1, § 31 Abs. 2 ImmoWertV) sind aus Mietspiegeln und Vergleichsmieten abzuleiten; die Mietindizes dieser Seite zeigen nur die allgemeine Richtung. Bewirtschaftungskosten nach Anlage 3 ImmoWertV berechnen Sie mit dem Bewirtschaftungskosten-Rechner, Barwertfaktoren nach § 34 ImmoWertV mit dem Barwertfaktoren-Rechner.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen

Kurz beantwortet, mit Fundstelle.

Was zeigt der Preisindex für Mehrfamilienhäuser?

Die Entwicklung der Kaufpreise von Mehrfamilienhäusern als Anlageobjekte, vierteljährlich und geglättet, gegliedert nach Raumtypen. Er ist Teil des Gewerbeimmobilienpreisindex im Indikatorensystem der Bundesbank.

Wie hängen Preisindex und Liegenschaftszinssatz zusammen?

Der Liegenschaftszinssatz ergibt sich aus dem Verhältnis von Reinertrag und Kaufpreis (§ 21 Abs. 2 ImmoWertV). Fallen die Preise schneller als die Mieten, steigen die Liegenschaftszinssätze; steigen die Preise schneller, sinken sie.

Warum entwickeln sich Metropolen anders als der ländliche Raum?

In Metropolen sind die Kaufpreisfaktoren höher und die Preise reagieren stärker auf Zinsänderungen. In ländlichen Räumen sind die Anfangsrenditen höher und die Ausschläge geringer.