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Nutzungsart · Einzelhandelsimmobilien

Einzelhandelsimmobilien: Preisindex nach Raumtypen

Preisindex für Einzelhandelsimmobilien in Metropolen, Großstädten, Mittelstädten und ländlichen Räumen, mit Jahresveränderungen und Vergleich der Nutzungsarten.

Datenstand: 10.10.2026 · tägliche Aktualisierung aus den Zeitreihen-Datenbanken der Quellen

Kennzahlen

Aktuelle Entwicklung

Preisindex Einzelhandelsimmobilien Deutschland, ggü. Vorjahrrd. −0,2%Indexstand 88,1 (2022=100)Stand Q2 2026
Metropolen, ggü. Vorjahrrd. +1,2%Indexstand 83,4 (2022=100)Stand Q2 2026
Deutschland ohne Metropolen, ggü. Vorjahrrd. −0,7%Indexstand 89,9 (2022=100)Stand Q2 2026
Kleinstädtischer, dörflicher Raum, ggü. Vorjahrrd. −3,1%Indexstand 87,7 (2022=100)Stand Q2 2026

Preisindex

Preise für Einzelhandelsimmobilien nach Raumtypen

Gewerbeimmobilienpreisindex der Bundesbank (2022 = 100), geglättet, gegliedert nach den Raumtypen der Regionalstatistischen Raumtypologie (RegioStaR).

Preisindex Einzelhandelsimmobilien Deutschland

2022=100

Einzelhandelsimmobilien: 88,1 (Q2 2026, rd. −0,2 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Einzelhandelsimmobilien: Veränderung zum Vorjahresquartal

% ggü. Vorjahr

Einzelhandelsimmobilien: rd. −0,2 % ggü. Vorjahr (Q2 2026).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Einzelhandelsimmobilien nach Raumtyp

2022=100

Metropolen: 83,4 (Q2 2026, rd. +1,2 % ggü. Vorjahr). Regiopolen und Großstädte: 88,2 (Q2 2026, rd. +1,3 % ggü. Vorjahr). Zentrale Städte, Mittelstädte: 94,0 (Q2 2026, rd. +0,1 % ggü. Vorjahr). Städtischer Raum: 86,9 (Q2 2026, rd. −1,8 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Einzelhandelsimmobilien: Metropolen und übriges Deutschland

2022=100

Metropolen: 83,4 (Q2 2026, rd. +1,2 % ggü. Vorjahr). Deutschland ohne Metropolen: 89,9 (Q2 2026, rd. −0,7 % ggü. Vorjahr). Deutschland: 88,1 (Q2 2026, rd. −0,2 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Einzelhandelsimmobilien nach Raumtyp: Veränderung zum Vorjahresquartal

% ggü. Vorjahr

Metropolen: rd. +1,2 % ggü. Vorjahr (Q2 2026). Regiopolen und Großstädte: rd. +1,3 % ggü. Vorjahr (Q2 2026). Kleinstädtischer, dörflicher Raum: rd. −3,1 % ggü. Vorjahr (Q2 2026).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Einzelhandelsimmobilien im Vergleich der Nutzungsarten

2022=100

Mehrfamilienhäuser: 98,6 (Q2 2026, rd. +1,6 % ggü. Vorjahr). Büro: 87,7 (Q2 2026, rd. −1,2 % ggü. Vorjahr). Einzelhandel: 88,1 (Q2 2026, rd. −0,2 % ggü. Vorjahr). Gewerbeimmobilien insgesamt: 93,1 (Q2 2026, rd. +0,4 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Einzelhandelsimmobilien: Jahreswerte nach Raumtyp

2022=100

Metropolen: 82,8 (2025, rd. +4,2 % ggü. Vorjahr). Regiopolen und Großstädte: 87,8 (2025, rd. +0,9 % ggü. Vorjahr). Zentrale Städte, Mittelstädte: 94,0 (2025, rd. +0,4 % ggü. Vorjahr). Städtischer Raum: 88,2 (2025, rd. −0,1 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Büro und Einzelhandel zusammen

2022=100

Büro und Einzelhandel: 87,8 (Q2 2026, rd. −1,0 % ggü. Vorjahr). Einzelhandel: 88,1 (Q2 2026, rd. −0,2 % ggü. Vorjahr). Büro: 87,7 (Q2 2026, rd. −1,2 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Lange Reihen

Einzelhandelsimmobilien seit 1995

German Property Index der bulwiengesa AG, Wertänderungsrendite (Capital Growth), jährlich.

Einzelhandelsimmobilien: 7 Großstädte und 127 Städte

2022=100

7 Großstädte: 76,5 (2025, rd. −1,8 % ggü. Vorjahr). 127 Städte: 77,1 (2025, rd. −4,3 % ggü. Vorjahr).Quelle: bulwiengesa AG (über Deutsche Bundesbank). Datenabruf 10.10.2026.

Büro und Einzelhandel zusammen: 7 Großstädte und 127 Städte

2022=100

7 Großstädte: 77,7 (2025, rd. −0,3 % ggü. Vorjahr). 127 Städte: 80,4 (2025, rd. −2,5 % ggü. Vorjahr).Quelle: bulwiengesa AG (über Deutsche Bundesbank). Datenabruf 10.10.2026.

Einordnung

Einzelhandelsimmobilien in der Wertermittlung

Der Verkehrswert wird nach § 194 BauGB durch den Preis bestimmt, der zum Wertermittlungsstichtag im gewöhnlichen Geschäftsverkehr zu erzielen wäre. Maßgeblich sind die allgemeinen Wertverhältnisse am Stichtag: die Gesamtheit der für die Preisbildung maßgebenden Umstände, etwa die allgemeine Wirtschaftssituation, die Verhältnisse am Kapitalmarkt sowie die wirtschaftlichen und demografischen Entwicklungen des Gebiets (§ 2 Abs. 2 ImmoWertV). Sie fließen über die Eingangsdaten und die Marktanpassung in das Wertermittlungsverfahren ein (§ 7 ImmoWertV).

Renditeobjekte werden im Ertragswertverfahren bewertet (§§ 27 bis 34 ImmoWertV). Der Liegenschaftszinssatz ist der Zinssatz, mit dem der Verkehrswert von Grundstücken je nach Grundstücksart im Durchschnitt marktüblich verzinst wird (§ 21 Abs. 2 ImmoWertV); er wird vom Gutachterausschuss aus Kaufpreisen und den zugehörigen Reinerträgen abgeleitet. Steigen die Preise bei unveränderten Erträgen, sinkt der Liegenschaftszinssatz, und umgekehrt. Der Preisindex zeigt deshalb, in welche Richtung sich die Liegenschaftszinssätze seit dem Auswertungszeitraum des Marktberichts bewegt haben dürften.

Bei Gewerbeimmobilien bestimmen Mietvertragslaufzeit, Bonität der Mieter, Drittverwendungsfähigkeit und Flächeneffizienz den Wert stärker als bei Wohnimmobilien. Abweichungen der tatsächlichen von den marktüblichen Erträgen sind als besondere objektspezifische Grundstücksmerkmale zu berücksichtigen (§ 8 Abs. 3 ImmoWertV). Im Einzelhandel kommen Umsatzmieten, Ankermieter und die Nahversorgungsfunktion des Standorts hinzu.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen

Kurz beantwortet, mit Fundstelle.

Wie haben sich die Preise für Einzelhandelsimmobilien entwickelt?

Der Preisindex Einzelhandel für Deutschland steht bei 88,1 (2022 = 100). Die Diagramme zeigen den Verlauf seit 2013 nach Raumtypen.

Welche Einzelhandelsimmobilien erfasst der Index?

Der Index ist ein Unteraggregat des Gewerbeimmobilienpreisindex im Indikatorensystem der Bundesbank; einzelne Betriebsformen weist er nicht aus. Für einzelne Betriebsformen wie Fachmarktzentren oder Lebensmittelmärkte sind Marktberichte der Maklerhäuser heranzuziehen.