Immobilien-Sachverständigenbüro STRECKEL markt.bewerter-immobilien.deMarktdaten für Bewerter

Nutzungsart · Wohnen

Wohnimmobilien: Preisindizes für Wohnungen und Häuser

Häuserpreisindex, Bundesbank-Indizes nach Stadtkategorien, vdp-Immobilienpreisindex und Hypoport-Gesamtindex – mit Jahresveränderungen, langen Reihen seit 1975 und Einordnung für die Wertermittlung.

Datenstand: 10.10.2026 · tägliche Aktualisierung aus den Zeitreihen-Datenbanken der Quellen

Kennzahlen

Aktuelle Entwicklung

Häuserpreisindex Deutschland, ggü. Vorjahrrd. +0,6%Indexstand 100,6 (2025=100)Stand Q2 2026
Neu erstellte Wohnimmobilien, ggü. Vorjahrrd. +1,5%Indexstand 101,2 (2025=100)Stand Q2 2026
Bestehende Wohnimmobilien, ggü. Vorjahrrd. +0,5%Indexstand 100,5 (2025=100)Stand Q2 2026
vdp-Index Eigentumswohnungen, ggü. Vorjahrrd. +2,6%Indexstand 98,2 (2022=100)Stand Q2 2026

Deutschland

Häuserpreisindex und Transaktionsindizes

Der Häuserpreisindex des Statistischen Bundesamts misst die Preisentwicklung aller Transaktionen von Wohnimmobilien; vdp und Hypoport werten Finanzierungsfälle aus.

Häuserpreisindex Deutschland

2025=100

Insgesamt: 100,6 (Q2 2026, rd. +0,6 % ggü. Vorjahr). Neu erstellte Wohnimmobilien: 101,2 (Q2 2026, rd. +1,5 % ggü. Vorjahr). Bestehende Wohnimmobilien: 100,5 (Q2 2026, rd. +0,5 % ggü. Vorjahr).Quelle: Statistisches Bundesamt (über Deutsche Bundesbank). Datenabruf 10.10.2026.

Häuserpreisindex: Veränderung zum Vorjahresquartal

% ggü. Vorjahr

Neu erstellt: rd. +1,5 % ggü. Vorjahr (Q2 2026). Bestand: rd. +0,5 % ggü. Vorjahr (Q2 2026).Quelle: Statistisches Bundesamt (über Deutsche Bundesbank). Datenabruf 10.10.2026.

vdp-Index selbst genutztes Wohneigentum

2022=100

Insgesamt: 98,5 (Q2 2026, rd. +2,1 % ggü. Vorjahr). Eigenheime: 98,6 (Q2 2026, rd. +2,0 % ggü. Vorjahr). Eigentumswohnungen: 98,2 (Q2 2026, rd. +2,6 % ggü. Vorjahr).Quelle: vdpResearch (über Deutsche Bundesbank). Datenabruf 10.10.2026.

vdp-Index: Veränderung zum Vorjahresquartal

% ggü. Vorjahr

Eigenheime: rd. +2,0 % ggü. Vorjahr (Q2 2026). Eigentumswohnungen: rd. +2,6 % ggü. Vorjahr (Q2 2026).Quelle: vdpResearch (über Deutsche Bundesbank). Datenabruf 10.10.2026.

Hypoport-Gesamtindex

2010=100

Hypoport-Gesamtindex (hedonisch): 224,7 (Q2 2026, rd. +1,6 % ggü. Vorjahr).Quelle: Hypoport AG (über Deutsche Bundesbank). Datenabruf 10.10.2026.

Indizes im Vergleich, 2015 = 100

Index, 2015 = 100

Quelle: Hypoport AG (über Deutsche Bundesbank); Statistisches Bundesamt (über Deutsche Bundesbank); vdpResearch (über Deutsche Bundesbank). Datenabruf 10.10.2026.

Wohnimmobilienpreise seit 1975

2025=100

Kaufpreise für Wohnimmobilien, lange Zeitreihe: 100,0 (2025, rd. +3,2 % ggü. Vorjahr). Lange Zeitreihe der Bundesbank aus verketteten Quellen; vor 1990 Westdeutschland.Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Stadtkategorien

Eigentumswohnungen

Jährliche Preisindizes der Bundesbank (2022 = 100), transaktionsgewichtet, getrennt nach den sieben größten Städten, 127 Städten sowie allen Landkreisen und kreisfreien Städten.

Eigentumswohnungen insgesamt nach Stadtkategorie

2022=100

7 Großstädte: 94,6 (2025, rd. +1,5 % ggü. Vorjahr). 127 Städte: 95,1 (2025, rd. +1,5 % ggü. Vorjahr). Landkreise und kreisfreie Städte: 96,9 (2025, rd. +1,5 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Eigentumswohnungen: Veränderung zum Vorjahr

% ggü. Vorjahr

7 Großstädte: rd. +1,5 % ggü. Vorjahr (2025). 127 Städte: rd. +1,5 % ggü. Vorjahr (2025). Landkreise und kreisfreie Städte: rd. +1,5 % ggü. Vorjahr (2025).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Eigentumswohnungen in den 7 Großstädten: Erst- und Wiederbezug

2022=100

Erstbezug: 100,0 (2025, rd. +1,7 % ggü. Vorjahr). Wiederbezug: 93,5 (2025, rd. +1,5 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Eigentumswohnungen in 127 Städten: Erst- und Wiederbezug

2022=100

Erstbezug: 101,1 (2025, rd. +2,0 % ggü. Vorjahr). Wiederbezug: 93,8 (2025, rd. +1,4 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Stadtkategorien

Häuser

Reihenhäuser und Einfamilienhäuser nach Stadtkategorien; „Häuser“ fasst beide zusammen.

Häuser insgesamt nach Stadtkategorie

2022=100

7 Großstädte: 94,0 (2025, rd. +0,3 % ggü. Vorjahr). 127 Städte: 95,7 (2025, rd. +0,7 % ggü. Vorjahr). Landkreise und kreisfreie Städte: 100,4 (2025, rd. +1,2 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Häuser: Veränderung zum Vorjahr

% ggü. Vorjahr

7 Großstädte: rd. +0,3 % ggü. Vorjahr (2025). 127 Städte: rd. +0,7 % ggü. Vorjahr (2025). Landkreise und kreisfreie Städte: rd. +1,2 % ggü. Vorjahr (2025).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Reihenhäuser: 7 Großstädte und 127 Städte

2022=100

7 Großstädte: 95,8 (2025, rd. +0,5 % ggü. Vorjahr). 127 Städte: 96,5 (2025, rd. +0,9 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Reihenhäuser in 127 Städten: Erst- und Wiederbezug

2022=100

Erstbezug: 102,0 (2025, rd. +2,2 % ggü. Vorjahr). Wiederbezug: 95,5 (2025, rd. +0,7 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Einfamilienhäuser im Wiederbezug

2022=100

7 Großstädte: 92,2 (2025, rd. 0,0 % ggü. Vorjahr). 127 Städte: 94,9 (2025, rd. +0,5 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Eigentumswohnungen und Häuser zusammen

2022=100

7 Großstädte: 94,4 (2025, rd. +1,2 % ggü. Vorjahr). 127 Städte: 95,3 (2025, rd. +1,3 % ggü. Vorjahr). Landkreise und kreisfreie Städte: 98,9 (2025, rd. +1,3 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Neubau und Bestand in 127 Städten

2022=100

Erstbezug: 101,2 (2025, rd. +2,0 % ggü. Vorjahr). Wiederbezug: 94,3 (2025, rd. +1,2 % ggü. Vorjahr).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Stadt und Land: Wohnungen und Häuser, Veränderung zum Vorjahr

% ggü. Vorjahr

7 Großstädte: rd. +1,2 % ggü. Vorjahr (2025). Landkreise und kreisfreie Städte: rd. +1,3 % ggü. Vorjahr (2025).Quelle: Deutsche Bundesbank. Datenabruf 10.10.2026.

Weitere Quellen

München, internationale Indizes und historische Reihen

vdp-Index Wohneigentum München

2022=100

Wohneigentum insgesamt: 95,3 (Q1 2026, rd. +1,7 % ggü. Vorjahr). Eigenheime: 93,7 (Q1 2026, rd. +0,8 % ggü. Vorjahr). Eigentumswohnungen: 96,2 (Q1 2026, rd. +2,3 % ggü. Vorjahr).Quelle: vdpResearch (vdp-Immobilienpreisindex Regional). Datenabruf 10.10.2026.

Wohnimmobilien insgesamt: München und Top-7-Städte

2022=100

München: 98,4 (Q1 2026, rd. +3,5 % ggü. Vorjahr). Top-7-Städte: 99,7 (Q1 2026, rd. +2,7 % ggü. Vorjahr).Quelle: vdpResearch (vdp-Immobilienpreisindex Regional). Datenabruf 10.10.2026.

Häuserpreisindex nach Eurostat und BIS, 2022 = 100

Index, 2022 = 100

Quelle: Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (WS_SPP); Eurostat (prc_hpi_q). Datenabruf 10.10.2026.

Historische Reihen Westdeutschland 1975 bis 2014

2010=100

Eigentumswohnungen neu: 128,2 (2014, rd. +5,3 % ggü. Vorjahr). Reihenhäuser neu: 122,6 (2014, rd. +6,6 % ggü. Vorjahr). Eigentumswohnungen Wiederbezug: 129,1 (2014, rd. +5,4 % ggü. Vorjahr). Eingefrorene Zeitreihen der bulwiengesa AG (2010 = 100), nicht mehr fortgeführt.Quelle: bulwiengesa AG (über Deutsche Bundesbank). Datenabruf 10.10.2026.

Einordnung

Wohnpreisindizes in der Wertermittlung

Der Verkehrswert wird nach § 194 BauGB durch den Preis bestimmt, der zum Wertermittlungsstichtag im gewöhnlichen Geschäftsverkehr zu erzielen wäre. Maßgeblich sind die allgemeinen Wertverhältnisse am Stichtag: die Gesamtheit der für die Preisbildung maßgebenden Umstände, etwa die allgemeine Wirtschaftssituation, die Verhältnisse am Kapitalmarkt sowie die wirtschaftlichen und demografischen Entwicklungen des Gebiets (§ 2 Abs. 2 ImmoWertV). Sie fließen über die Eingangsdaten und die Marktanpassung in das Wertermittlungsverfahren ein (§ 7 ImmoWertV).

Welcher Index wofür?

  • Häuserpreisindex (Destatis): amtlicher Index aller Transaktionen, vierteljährlich, hedonisch qualitätsbereinigt. Geeignet für die Einordnung des bundesweiten Preisniveaus.
  • Bundesbank-Indizes nach Stadtkategorien: jährlich, getrennt nach Objektart sowie Erst- und Wiederbezug. Geeignet für den Vergleich von Großstädten und Fläche.
  • vdp-Immobilienpreisindex: Finanzierungsfälle der Pfandbriefbanken, vierteljährlich, mit regionalen Teilindizes für die Top-7-Städte.
  • Hypoport-Gesamtindex: Finanzierungsfälle der Europace-Plattform.

Für die zeitliche Anpassung von Vergleichspreisen im Vergleichswertverfahren (§ 24 ff. ImmoWertV) sind vorrangig die Indexreihen des örtlichen Gutachterausschusses heranzuziehen (§ 18 ImmoWertV). Liegen keine vor, können überregionale Indizes als Hilfsgröße dienen; die Abweichung des örtlichen Markts ist dann sachverständig zu würdigen und zu begründen (§ 9 Abs. 1 ImmoWertV).

Den Wert einer konkreten Immobilie bestimmt ein Verkehrswertgutachten; Standortdaten finden Sie unter Standorte.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen

Kurz beantwortet, mit Fundstelle.

Was misst der Häuserpreisindex?

Die durchschnittliche Preisentwicklung aller Transaktionen von Wohnimmobilien (Eigentumswohnungen, Ein- und Zweifamilienhäuser), unabhängig davon, ob neu oder gebraucht. Qualitätsunterschiede werden mit hedonischen Verfahren herausgerechnet.

Warum unterscheiden sich die Indizes von Destatis, vdp und Hypoport?

Sie beruhen auf unterschiedlichen Daten: Destatis wertet die Kaufpreissammlungen der Gutachterausschüsse aus, vdp und Hypoport Finanzierungsfälle. Auch Abgrenzung, Gewichtung und Basisjahr weichen ab. Der Vergleich auf einheitlicher Basis zeigt, dass Richtung und Wendepunkte übereinstimmen.

Was bedeuten „7 Großstädte“ und „127 Städte“?

Die Bundesbank berechnet Preisindizes für die sieben größten Städte (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, Düsseldorf), für 127 Städte sowie für alle Landkreise und kreisfreien Städte.

Kann ich mit dem Index den Wert meiner Immobilie fortschreiben?

Nur als grobe Orientierung. Ein Index bildet den Durchschnitt eines Teilmarkts ab; Lage, Zustand, Größe und Rechte am Grundstück bestimmen den Einzelwert. Für Finanzamt, Gericht oder Bank ist ein Gutachten erforderlich.